Weltgebetstag 2016

 

Kuba - weder Paradies noch Hölle

 

Die Feier zum Weltgebetstag der Frauen machte die Probleme vorab von Frauen und Kindern auf der Insel deutlich und weckte Solidarität.

 

Um die sechzig Frauen - und ein paar ganz wenige Männer - trafen sich am ersten Freitag im März zur oekumenischen Feier des Weltgebetstages im reformierten Kirchenzentrum von Littau-Reussbühl. Ivan Perez, Kubaner, stellte sein Land vor, sprach von seinen guten Seiten und auch von den Sorgen und Kuba, sagte er, ist weder Paradies noch Hölle, aber es ist lange nicht alles gut.   Und die Frauen machten deutlich: Es hapert noch einiges auf dieser Insel, die oberflächlich im Touristenglanz  erstrahlt. Frauen und Kinder haben es am meisten zu spüren.  "Wer ein Kind aufnimmt, nimmt mich auf", war denn auch die Feier überschrieben, die sich an Texte anlehnte, welche kubanische Frauen zusammengestellt hatten und vom  bewährten "Weltgebetstags-Team" mit Marlis Emmenegger, Dorothèe Foitzik Eschmann, Ute Kilchert, Roswitha Toth und Isabel Racheter aus den beiden katholischen Pfarreien und der reformierten Gemeinde gestaltet worden ist. Irene Wach und Andrea Strohbach unterstützten die Worte und Zeichen mit südländischer Musik. Anschliessend traf man sich zu Kaffee und Kuchen und einem gemütlichen Schwatz. Und auch das tat gut. pg